Vertrauensstelle Waldorfschule Hamburg

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Das beste Mittel gegen Gewalt:
Früherkennung und Prävention

Die Vertrauensstelle an der Raphael-Schule

Im Mittelpunkt der Bemühungen einer Gewaltprävention an der Raphael-Schule steht der Schutz der von uns begleiteten Kinder und Jugendlichen vor sexueller, körperlicher, verbaler und psychischer Gewalt. Diese liegt vor, wenn Menschen gezielt oder fahrlässig physisch oder psychisch verletzt oder geschädigt werden.

Das geht von Beleidigung, Mobbing, Anschreien, Erpressung, Ausnutzung einer Abhängigkeit bis zu körperlichen Übergriffen wie Schubsen oder Schlagen. Noch schwerer wiegen Diebstahl, Überfall und sexuelle Gewalt. Gerade die Tätigkeit in den helfenden Berufen ist mit vielen Grenzerfahrungen und emotionalen Herausforderungen verbunden.

Wir Mitarbeiter*innen der Raphael-Schule haben einen Erziehungsauftrag, der von uns verlangt, Grenzen zu setzen und Beziehungen zu gestalten. Diese Tatsachen fordern für unsere Lebens- und Arbeitszusammenhänge besondere Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Reflexionsfähigkeit.

Aggression und Gewalt im Schul- und Betreuungsalltag kann von allen Beteiligten ausgehen. Bei allen Forderungen und Präventions-Maßnahmen muss sehr differenziert zwischen betreuenden (z.B. Mitarbeiter*innen) und betreuten Personen (Schüler*innen) als Verursacher bzw. Auslöser von Gewalt unterschieden werden.

Vertrauen ist die stillste Form von Mut.
Die Arbeit der Vertrauensstelle befasst sich mit Gewaltvorkommnissen in Abhängigkeitsverhältnissen, die durch Erwachsene gegenüber Schutzbefohlenen ausgeübt oder ausgelöst werden.

Das Ziel ist es, Situationen und Umstände, in denen Gewalt entstehen kann, durch Aufmerksamkeit und präventive Maßnahmen zu erkennen. Und so zu bearbeiten, dass sie verhindert werden.

 1. Vorbeugen:

  • Beratung, Information und Weiterbildung zum Thema Gewalt und Gewaltprävention für Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und Betreuer*innen.
  • Schutz, Stärkung der Schüler*innen und Mitarbeiter*innen

2. Eingreifen:

  • Entgegennahme von Meldungen zu einem Vorfall und Dokumentation der Maßnahmen zum Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung
  • Reflektion des Vorfalls mit den Beteiligten und Besprechung des Vorgehens unter dem Aspekt der Notwendigkeit und Angemessenheit
  • Zusammenarbeit mit den Leitungsverantwortlichen Eltern, Therapeuten*innen, Beratungsstellen der Opferhilfe sowie der Fachstelle des Bundesverbandes Anthropoi.

Ziele der Arbeit der Vertrauensstelle:

  • Entwicklung eines wachen Bewusstseins für alltägliche Grenzverletzungen und Übergriffe
  • Bereitstellung eines offenen, vertrauensvollen Gesprächsraumes über Erfahrungen oder Beobachtungen von Gewalt
  • Gewährleistung von Schutz und Begleitung für Opfer von Gewalt
  • Suche nach Klärung von gewaltauslösenden Situationen nach einem Vorfall
  • Prävention von Gewalt durch Aufklärung und Information

 

„Alle Menschen sind aufgefordert, nicht zu schweigen oder wegzuschauen, wenn sie Gewalt im Umfeld der Schule erleben oder beobachten. Sie können sich zur Unterstützung und Klärung an die Vertrauensstelle wenden.“

Kontakt:
Von links nach rechts/oben nach unten:
Keke Rischke, Thano Nikolinas, Steffen Kleen


E-Mail:
Vertrauensstelle

Sprechstunde in der Raphael-Schule:
Donnerstags und nach Absprache

Über unser Schulbüro können Sie gern auch den Telefon-Kontakt der Vertrauensstelle erfragen:
Tel.: 040 819 926 40

Eine weitere Adresse, an die Sie sich wenden können:
Fachstelle Gewaltprävention des Bundesverbandes Anthropoi
E-Mails:
Region Nord

Annette Dresselhaus

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